„Egal, welches Thema einem gerade in den Kopf kommt, man findet immer Stipendiatinnen und Stipendiaten, die offen für einen Austausch von Ideen sind!“

Unsere Alumnae und Alumni sind nach ihrer Zeit bei der BEA erfolgreich in Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur tätig und profitieren auch noch nach ihrer Weiterbildung von der interdisziplinären Gemeinschaft aus aktiven und ehemaligen Studierenden der BEA.

In der Interviewreihe #nachgefragt stellen wir unsere Alumnae und Alumni vor und erfahren, wohin ihr Weg sie nach der BEA geführt hat und wie sie sich an ihre Zeit bei uns erinnern.

Wir freuen uns, dieses Mal Tim Schark vorzustellen. Er ist Absolvent des 15. BEA-Jahrgangs und nach vielen Jahren bei Siemens nun Gründer des Unternehmens MakerVerse.

Lieber Tim, möchtest Du dich einmal kurz vorstellen?

Gerne! Mein Name ist Tim und ich durfte im 15. Jahrgang die BEA durchlaufen. Nach etwas mehr als 10 Jahren im Siemens Verbund (v.a. im IT- und später M&A-Bereich) habe ich Anfang 2022, gemeinsam mit einem Kollegen, MakerVerse gegründet. Mit Hilfe einer digitalen Plattform vereinfachen und digitalisieren wir den Herstellungsprozess von Prototypen, Ersatzteilen und kleinen Serienfertigungen. 3D-Druck stand von Beginn an im Vordergrund, allerdings bieten wir mittlerweile auch weitere Fertigungsverfahren, wie z. B. CNC-Fräsen an. Inzwischen sind wir auf etwas mehr als 30 Mitarbeiter gewachsen.

Herzlichen Glückwünsch dazu! Was möchtest du noch unbedingt erreichen?

Da wir mit MakerVerse erst vor etwas mehr als einem Jahr gestartet sind, liegt mein Fokus aktuell natürlich darauf. Gemeinsam mit dem gesamten Team möchte ich ein Unternehmen aufbauen, welches unseren Kundinnen und Kunden nachhaltig hilft, ihre Herstellungs- und Produktionsprozesse zu vereinfachen. Im Rahmen des Wachstums von MakerVerse ist es mir vor allem wichtig ein Team aufzubauen, indem Personen mit unterschiedlichen fachlichen, kulturellen und persönlichen Hintergründen gemeinsam wachsen und lernen!

Wie es für mich beruflich nach MakerVerse weitergeht, lasse ich zu gegebener Zeit auf mich zukommen. Es gibt sehr viele spannende Themenfelder, in denen ich mir vorstellen könnte, in Zukunft mitzuwirken. Neben den beruflichen Zielen habe ich noch ein paar private Projekte, die ich gerne in den nächsten Jahren weiter ausbauen möchte. Wer mich persönlich kennt, weiß, dass das immer etwas mit Sport und den Bergen zu tun hat.

Vor ein paar Jahren warst du noch aktiver Stipendiat der BEA. Was hat dich in deiner Zeit bei uns überrascht?

Die Intensität des Programmes und die unterschiedlichen Eindrücke, die man während der verschiedenen Phasen des Stipendiums erhält. Die Spanne an Themen reichte von intensiven Diskussionen zu wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Problemstellungen, über Selbstreflexion und Anstößen zur werteorientierten Führung bis hin zu neuen Eindrücken und Sichtweisen während der Auslandsreise nach China und Vietnam. Was mich aber eigentlich am meisten „überrascht“ hat – bzw. besser: Was ich nicht von Anfang an „auf dem Schirm“ hatte, – ist das fantastische Netzwerk der BEA aus inzwischen 24 Jahrgängen. Egal, welches Thema einem gerade in den Kopf kommt, man findet immer engagierte und hochmotivierte, aktive oder ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten, die offen für einen Austausch von Ideen sind!

Was würdest du einer Person raten, die sich gerade im Bewerbungsprozess der BEA befindet?

Sei du selbst und zeige, was dich begeistert! Es gibt viele beeindruckende Lebensläufe und perfekte Antworten. Am Schluss zählt, was dich antreibt und wie du diese Motivation einsetzt, um einen Beitrag zu einer etwas besseren Welt zu leisten.

Und zum Schluss: Ein kurzer Satz, der die BEA für Dich derzeit am besten beschreibt…

Eine intensive und Horizont erweiternde Zeit mit vielen inspirierenden Begegnungen!

Vielen Dank fürs Gespräch.

Weiterführende Links:

MakerVerse

© Tim Schark

Exzellenz.Verantwortung.Wirkung.