„Die BEA ist ein Ort, an dem man über sich hinauswachsen kann.“
Unsere Alumnae und Alumni sind nach ihrer Zeit bei der BEA erfolgreich in Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur tätig und profitieren auch noch nach ihrer Weiterbildung von der interdisziplinären Gemeinschaft aus aktiven und ehemaligen Studierenden der BEA.
In der Interviewreihe #nachgefragt stellen wir unsere Alumnae und Alumni vor und erfahren, wohin ihr Weg sie nach der BEA geführt hat und wie sie sich an ihre Zeit bei uns erinnern.
Wir freuen uns, Julia Renner vorzustellen. Sie ist Absolventin des 16. BEA-Jahrgangs, seit November 2023 Mitglied des Alumnivorstands und ist selbstständige Social Media Beraterin und Coach. In unserem Gespräch erzählt sie von ihrem Engagement im Alumniverein und wie sie mit Herausforderungen im Berufsleben umgeht.
Hallo Julia! Stellst Du dich uns kurz vor?
Klar, gerne! Ich bin Julia, war im 16. Jahrgang der BEA, bin ein aufgeschlossener Politiknerd und die Person, die Politiker zum Tanzen bringt 😀 Spaß beiseite: Nach einigen Jahren im Politikbetrieb (zum einen für den Vizepräsidenten, zum anderen für die FDP-Fraktion) habe ich mich vor kurzem selbstständig gemacht. Ich berate und coache vor allem Politiker/-innen dabei, wie sie Social Media für sich nutzen können und Inhalte produzieren, die mehr sind als ein langweiliges Foto vom letzten Parteistammtisch.
Du bist außerdem seit November 2023 Teil des Alumni Vorstands. Mit welcher Motivation gehst Du an diese Aufgabe heran?
Ich freue mich riesig, Teil des Alumni Vorstands zu sein. Mein großes Ziel: Die BEA nahbarer und sichtbarer machen. Mir ist es wichtig zu zeigen, wie die BEA wirklich ist. Ein Ort, an dem man über sich hinauswachsen kann, Dinge über sich und das Leben lernt und einzigartige Menschen kennenlernt, die einen über die aktive Zeit hinaus begleiten.
Gibt es ein Thema, das dir in Bezug auf die BEA besonders am Herzen liegt und das du als Alumni Vorstandsmitglied fokussieren möchtest?
Wir haben uns im Alumnivorstand zu verschiedenen Themen aufgeteilt und ich freue mich, dass ich mich in den nächsten zwei Jahren zum einen intensiv damit beschäftigen werde, wo wir als Alumniverein langfristig hinwollen, zum anderen aber auch die BEA als solches zu unterstützen, z. B. im Auswahlverfahren oder der Öffentlichkeitsarbeit.
Hat die BEA Deine berufliche Laufbahn beeinflusst?
Oh ja! Meinen letzten Chef, Dr. Wolfgang Heubisch, habe ich quasi über die BEA kennengelernt. Er war damals Mentor von einem guten Freund aus meinem Jahrgang, der uns dann gematcht hat. Ich hätte es mir nicht träumen lassen, so einen tollen, aufregenden ersten Job zu haben. Gerade weil die Politik ein schnelllebiges Umfeld ist, an dem jeden Tag etwas Neues passieren kann, hat mir vieles geholfen, was ich bei der BEA gelernt habe!
Was war bisher die größte Herausforderung in Deinem Beruf und wie bist Du damit umgegangen?
Auch wenn es schon länger her ist: Der Landtagswahlkampf 2018. Ich hatte vorher noch nie einen Wahlkampf organisiert und sollte dann den Wahlkampf eines ehemaligen Ministers leiten. Angefangen über den richtigen Slogan, welche Themen wichtig sind und Veranstaltungen für mehrere hundert Menschen planen - das war sicherlich die Zeit, in der ich am wenigsten geschlafen habe in meinem Leben. Aber es war definitiv auch die aufregendste Zeit. Wie ich das geschafft habe? Nur durch ein unglaublich tolles Team, dem ich auf ewig dankbar sein werde!
Worte, die die BEA für Dich am besten beschreiben?
Mut, Veränderung, Verantwortung.
Danke für das Gespräch!
)
)