„Führung bedeutet, den Status Quo zu hinterfragen.“
Unsere Alumnae und Alumni sind nach ihrer Zeit bei der BEA erfolgreich in Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur tätig und profitieren auch noch nach ihrer Weiterbildung von der interdisziplinären Gemeinschaft aus aktiven und ehemaligen Studierenden der BEA.
In der Interviewreihe #nachgefragt stellen wir unsere Alumnae und Alumni vor und erfahren, wohin ihr Weg sie nach der BEA geführt hat und wie sie sich an ihre Zeit bei uns erinnern.
Wir freuen uns, dieses Mal mit Dr. Felix Stellmaszek zu sprechen. Er war im 3. BEA-Jahrgang und ist heute als Managing Director & Senior Partner bei der Boston Consulting Group (BCG) tätig und für den Automotive & Mobility Sektor verantwortlich. Außerdem engagiert er sich als Kuratoriumsmitglied der BEA. Was ihn dazu motiviert und was in seinen Augen eine verantwortungsvolle Führungspersönlichkeit auszeichnet, erzählt er uns im Gespräch.
Hallo Felix! Du bist seit über 20 Jahren Senior Partner und Managing Director bei der BostonConsulting Group in den USA. Du hast also schon einiges an Führungserfahrung sammeln können. Was zeichnet in Deinen Augen eine verantwortungsvolle Führungspersönlichkeit aus?
Ein hohes Maß an emotionaler und intellektueller Intelligenz. Darüber hinaus sind Integrität, interdisziplinäres Denken und internationales Bewusstsein entscheidend.
Ein weiteres Schlüsselelement ist die Fähigkeit, den Status Quo kontinuierlich zu hinterfragen und im Sinne von „Rethinking & Redoing“ neue Wege zu gehen.
Last, but certainly not least: Konkrete Entscheidungen in einer hoch-komplexen Welt unter Zeitdruck treffen zu können – und das gerade vor dem Hintegrund von unvollständigen Informationen.
Was war bisher die größte Herausforderung in Deinem Beruf und wie bist Du damit umgegangen?
Die "größte" Herausforderung ist immer die nächste Challenge. Um eine positive Einstellung zu bewahren, verfolge ich das Motto:
"Growth happens if you push yourself out of your comfort zone – magic happens when you do it together."
Du bist außerdem Mitglied des Kuratoriums der BEA. Warum engagierst Du Dich auch nach Deiner aktiven Zeit bei uns für die Stiftung?
Für mich ist dies eine Selbstverständlichkeit. Die BEA hat mir ungemein wertvolle Impulse für meine persönliche und berufliche Entwicklung gegeben. Es ist mir daher ein wichtiges Anliegen, diese Erfahrungen und Möglichkeiten weiterzugeben und die Akademie zu unterstützen.
Ein Wort oder ein kurzer Satz, das/der die BEA für Dich am besten beschreibt?
Inspiring & Challenging
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