„Die BEA ist ein Treffpunkt für Menschen, die Großes bewegen wollen.“
Unsere Alumnae und Alumni sind nach ihrer Zeit bei der BEA erfolgreich in Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur tätig und profitieren auch noch nach ihrer Weiterbildung von der interdisziplinären Gemeinschaft aus aktiven und ehemaligen Studierenden der BEA.
In der Interviewreihe #nachgefragt stellen wir unsere Alumnae und Alumni vor und erfahren, wohin ihr Weg sie nach der BEA geführt hat und wie sie sich an ihre Zeit bei uns erinnern.
Wir freuen uns, Dr. Andrea Funk vorzustellen. Sie ist Absolventin des 16. BEA-Jahrgangs und seit November 2023 Mitglied des Alumnivorstands. Hauptberuflich ist sie als Sales Managerin bei Farminsect tätig und hat mit DECIDER ihr eigenes Unternehmen gegründet. In unserem Gespräch erzählt sie uns, wie sie mit Herausforderungen im Berufsleben umgeht und welche Themen ihr bei ihrem Engagement im Alumniverein besonders wichtig sind.
Hallo Andrea! Stellst Du dich kurz vor?
Klar! Ich bin Andrea aus dem 16. BEA-Jahrgang, komme aus Eichstätt und bin heute Sales Managerin bei Farminsect. Außerdem bin ich Unternehmerin aus Leidenschaft. Manche kennen mich auch unter dem Namen Deciderin, da ich das Unternehmen DECIDER (eine deutsche Cidermarke) gegründet habe.
Du bist außerdem seit November 2023 Teil des Alumni Vorstands. Wieso engagierst Du dich dort?
Der BEA habe ich sehr viel zu verdanken. Zum einen möchte ich von diesem Schatz möglichst viel zurückgeben und ein wenig dazu beitragen, dass das Netzwerk noch lebendiger wird; zum anderen lerne ich über mein Engagement als Alumni-Vorstand ständig hinzu. Diese wertvollen Erfahrungen und Kontakte kann ich auch in andere Lebensbereiche einfließen lassen.
Hast du denn schon genauere Pläne, wie du das BEA-Netzwerk noch weiter stärken kannst?
Ja. Die Aktivierung der Mitglieder für BEA-Initiativen wie Generation-D und der BEA Angel Fund liegt mir besonders am Herzen. Ich glaube einfach fest daran, dass wir mit diesen Aktivitäten aus der BEA heraus wirklich etwas bewegen können! Diese Chance sollten wir unbedingt nutzen!
Du erwähntest, dass die Erfahrungen, die Du in der BEA machst, auch andere Lebensbereiche beeinflussen. Hatte deine Weiterbildung bei uns auch Auswirkungen auf Deine berufliche Laufbahn?
Absolut. Ich war zwar schon immer relativ mutig und habe mich bereits vor der BEA in viele Themen als Quereinsteigerin “hineingefuchst” – z. B. als Sinologin in die Getränkebranche. Durch die BEA habe ich jedoch nochmals bewusst erfahren, dass quasi ALLES möglich ist, sofern ich es mir nur vorstellen und den nötigen Mut aufbringen kann. Und ja, heute arbeite ich bei Farminsect, einem BEA-Startup :) Das ist kein Zufall.
Du hast schon viele unterschiedliche Erfahrungen sammeln können. Was war bisher die größte Herausforderung in Deinem beruflichen Leben und wie bist Du damit umgegangen?
Das war ein Markenrechtsstreit in meinem eigenen Unternehmen: Der Unternehmensname DECIDER ist eine eingetragene Wortmarke. Allerdings verwendete ich seit 2016 ungeschützte Produktnamen wie z.B. Golden Gatsby. Ein mir damals unbekanntes Unternehmen aus Hamburg ließ sich diesen Produktnamen sowie ein Design, das meiner CI sehr ähnlich ist, 2018 als Wort-Bild-Marke eintragen und mahnte kurz darauf meine Firma sowie mehr als ein Dutzend meiner Kunden mit jeweils 6-stelligen Summen ab. Wenngleich ich nachweisen konnte, dass ich den Produktnamen als Erstes in Gebrauch hatte, war ich faktisch im Unrecht.
Gott sei Dank ging die Geschichte für mich relativ glimpflich aus. Gelernt habe ich dabei, dass gute Kommunikation und Vertrauen zu allen Stakeholdern sich besonders in Extremsituationen auszahlen!
Ein Wort oder ein kurzer Satz, das/der die BEA für Dich am besten beschreibt?
Die BEA ist für mich ein Treffpunkt für Menschen, die Großes bewegen wollen.
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